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„Go Pan and Gospel“     05.12.2009 Kirche St. Jakob, Zürich
 

Wo Gospel und Klassik zueinander finden

Der Panflötist Urban Frey und seine Freunde als auch der Gospel-Chor „Glo Gospel“ gehören zum Besten, was in ihrem Fach in der Schweiz gibt. Nun unternehmen die beiden Ensembles den spannenden Versuch, Klassik und Gospel konzertant zu einen.

Gospel und Panflöte, das sind zwei Musikstile, die für viele Menschen, gerade zur Adventszeit, einen ganz besonderen Zauber entfalten. Hier der peppige Sound à la „Sister Act“, dort der windig-melancholische Klang des Flöteninstrument – beide gehen auf ihre ganz spezielle Art der Zuhörerschaft zu Herzen. Was also liegt da näher, als eine Kombination der beiden Stile?

Nicht vieles.

Und deshalb gibt es nun am 5. Dezember, um 20.15 Uhr, in der Zürcher Kirche St. Jakob, ein im wahrsten Sinne des Wortes „einmaliges“ Konzert. Denn zu diesem einzigen Konzert unter dem Motto „Go Pan and Gospel“ treffen der unbestritten beste Schweizer Panflötist, Urban Frey (mit seinen Freunden) als auch der führende Schweizer Gospelchor, der von Sophie Kummer geleitete „Glo Gospel“ (Sieger des „Swiss Gospel Contest 2008“) aufeinander. Begleitet wird Frey von so hochkarätigen Musikern wie Paolo D’Angelo (Akkordeon) und Rätus Flisch (Kontrabass). Der „Glo Gospel“-Chor wird vom Jazz-Pianisten Raoul Baumann unterstützt.

Das Programm wird so gestaltet sein, dass sich Gospel und Klassik gegenseitig bereichern. Noch stehen nicht alle Stücke fest, doch Frey lässt durchblicken, dass er Werken von Bach, Vivaldi und Pachelbel Negro Spirituals wie „Go Down Moses“ oder Gospels wie „Let it Rise“ ganz bewusst gegenüber stellen und musikalisch verknüpfen wird. Da kann ein Bach-Motette schon einmal „gospelig“ klingen, ohne dabei an Tiefgang einzubüssen – im Gegenteil: „Ich möchte, dass das Konzert wie aus einem Guss erscheint und nicht eine blosse Anreihung von gefälligen Musiknummern wird“, so Urban Frey zu seinem an sich selbst gestellten Anspruch.

Und dieser ist gross – doch das war bei Urban Frey noch nie anders. Pfeifen Sie also nicht auf diesen Gospelabend, sondern pfeifen Sie Gospel, nachdem Sie an diesem Abend waren! Es lohnt sich. Garantiert!